uli.schulte"die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue kraft, dass sie laufen und nicht müde werden..." (aus der bibel)
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"streakrunning - jeder tag ist ein geschenk!"

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am vergangenen sonntag war ich im rahmen eines besonderen gottesdienstes in der evg. kirche in bremen vegesack eigeladen, zum thema "der marathon des lebens" zu predigen. die "lobpreisband" meiner evg. freikirchlichen gemeinde sowie der pop - chor der evg. kirche bildeten den musikalischen rahmen. es war ein sehr sch?ner, lebendiger, gut besuchter gottesdienst, an dem auf grund des zeitungsberichts im vorfeld auch einige ultral?ufer aus der scene anwesend waren. der gottesdienst war auch ein st?ck gelebter ?kumeme.

f?r die, die es interessiert, mein predigtkonzept:


Poppgottesdienst in der Evg. Kirche in Bremen - Vegesack 29.5.2005 - Predigtkonzept

"Die auf den Herrn hoffen, gewinnen neue Kraft, dass sie aufwachsen mit Fl?geln wie Adler. Sie laufen und werden nicht m?de. sie wandern und werden nicht matt." Jesaja 40,31

"Ihr wisst doch, die Wettl?ufer im Stadion laufen alle, aber nur einer gewinnt den Siegespreis. Also lauft so, dass ihr ihn gewinnt. ... Sie laufen doch nur um eines verg?nglichen Kranzes willen, w?hrend es sich bei uns doch um einen unverg?nglichen handelt!" 1. Korinther 9,24-25

"Als besonderer Gast wird Extremsportler Uli Schulte, der regelm??ig Marathons und 100 - Kilometer - L?ufe absolviert, an dem Gottesdienst teilnehmen. Er wird von seinen Lauferfahrungen berichten." So las ich es am Donnerstag in der Zeitung. Wie wird man denn so was - ein Extremsportler - wenngleich ich selbst mich nicht f?r einen solchen halte?

Vor 13 Jahren durchlebte ich eine Phase, in der es mir gesundheitlich alles andere als gut ging. Jahre der Aufbauarbeit in der Gemeinde, im Sozialwerk und nicht zuletzt in der Familie lagen hinter mir und hatten mich ausgebrannt. Mit 140 kg Lebendgewicht war ich etwas zu schwer, der Blutdruck, Leber- und Harns?urewerte viel zu hoch. Ich f?hlte mich ziemlich am Ende und sah keinen Ausweg mehr. In der Not habe ich damals - wie schon so oft in meinem Leben - zu Gott gebetet. Und Gott erh?rte mein Gebet. Aber ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Kein Engel nahm den Speck von mir, aber Dr. Horstkotte, der mein angeschlagenes Herz untersuchte, traf mich mit seiner Prognose: "Herr Schulte, wenn sie ihr Leben nicht ?ndern, werden Sie eines Tages Notfallpatient bei mir sein! Essen Sie weniger, und fangen Sie an, Ausdauersport zu treiben - Radfahren, Schwimmen oder Laufen!" Ich und Sport? Das hatte es im Leben nicht gegeben.

Aber ich fing an zu joggen, mit einer alten Trainingshose und "Laufschuhen" aus dem Supermarkt. Von der Kirchheide bis zum Bahnhof Vegesack. 1 km - und ich war so kaputt, dass ich mit dem Bus nach Ihlpohl, wo wir damals wohnten, fahren musste. Zu Hause angekommen bekam ich dann langsam wieder Luft. Aber ich blieb an der Sache dran - nach einem Jahr war das Gewicht auf schlappe 2 Zentner geschrumpft, Blutdruck und die Blutwerte samt und sonders normal und die Gem?tslage mehr als ausgeglichen. Die km - Umf?nge stiegen allerdings, und ich schaffte jetzt 10 km am St?ck zu laufen.

"Was der Schulte macht, das macht er ganz", hei?t es immer so sch?n. So kam es bald zum ersten Halbmarathon und 1996 dann zum Marathondebut in Hamburg. Es folgten L?ufe ?ber 50, 60, 80, 100 km. Dann sogenannte Stundenl?ufe: 6 h, 12 h, 24 h und als besondere Herausforderung im letzten Sommer ein 6 Tage Lauf im Stadion auf einer Aschebahn, wo es darum geht, m?glichst Tag und Nacht durchzulaufen und so viele km wie m?glich zu sammeln. Extrem? Finde ich nicht unbedingt. Als extrem empfinden wir meist das, was unseren eigenen Horizont ?bersteigt.

Seit 13 Jahren laufe ich jetzt, im Schnitt zwischen 2 und 4 Tausend km pro Jahr. 83 Marathon bzw. Ultramarathonwettk?mpfe sind es bis jetzt geworden, und ich hoffe, eines Tages die 100 voll zu kriegen.

Ich danke Dr. Horstkotte und Jesus Christus daf?r, dass ich das Laufen als einen Weg erfahren habe, um mit meinem K?rper und meiner Psyche besser klar zu kommen, ja, ein betr?chtliches Ma? an Lebensqualit?t gewonnen habe. Das Laufen gibt mir sehr oft die Kraft, die ich brauche, um die Herausforderungen des Lebens zu bestehen.

Ich sehe aber im Marathonlauf auch viele Parallelen zum Leben im Allgemeinen. Unser Leben ist ja auch kein Sprint, keine Kurzstrecke, sondern ein Langstreckenlauf, der nicht ohne weiteres gelingt. Damit mein Lauf gelingt, brauche ich

1. die richtige Ausr?stung. Meine ersten Schuhe aus dem Supermarkt waren zwar preiswert und sch?n bunt, aber nach ein paar Wochen schauten die Zehen vorne raus. Damit mein Leben gelingen kann, brauche ich das richtige Handwerkszeug. F?r mich ist das die Bibel, die mich durchs Leben begleitet. Sie gibt mir Zuspruch f?r jeden Tag und weist die gro?en Linien f?r mich auf, damit mein Leben gelingen kann. Sie ist f?r mich unendlich wertvoller und zuverl?ssiger als die beliebigen Modetrends auf dem st?ndig wechselnden Markt der Philosophien und Weltanschauungen.

2. zuverl?ssige Wegmarkierungen. Manch ein L?ufer hat sich verlaufen und hat das Ziel nicht erreicht. ?ber dem Tr?umen w?hrend eines stundenlangen Laufes hat er es vers?umt, die Streckenmarkierungen zu beachten. Jesus Christus hat gesagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich." Um auf dem Weg zu bleiben und ans Ziel zu gelangen, ist es f?r mich ?u?erst wichtig, mich eng an Jesus zu halten, den Kontakt zu Ihm nicht abrei?en zu lassen. Nichts anderes darf mich so sehr gefangen nehmen, dass ich vom rechten Pfad abweiche und das Ziel verfehle!

3. Wasser, Wasser und nochmals Wasser. Ein trainierter L?ufer kann einen Marathon ohne Nahrungsaufnahme bestehen, aber nicht ohne Fl?ssigkeitszufuhr, besonders, wenn es hei? ist. Wer das Trinken vers?umt, bricht irgendwann ein und kann das Defizit kaum noch aufholen. Auf dem Weg des Lebens muss ich immer wieder aus der "Quelle des lebendigen Wassers" trinken. Das Gebet, das Atemholen der Seele, ist sehr wichtig. Nicht nur hasten und jagen, sondern auch innehalten und auftanken. Sich auszustrecken nach dem Heiligen Geist, nach neuer St?rkung von Gott.

4. Mut, um nicht vor dem "Mann mit dem Hammer" zu resignieren. Dieser Mann ist den Langstreckenl?ufern wohl bekannt. Er steht bisweilen bei km 35 mit seinem Hammer an einer Ecke, um gnadenlos zuzuschlagen. Dann l?uft nichts mehr, man meint, man k?nne keinen Schritt mehr vor den anderen setzen und m?sse am besten gleich aufgeben. Der erfahrere L?ufer teilt sich seine Kr?fte ein und schreckt auch dann nicht zur?ck, wenn er mal einen Einbruch erlebt. Dann kommt es darauf an, die Krise zu h?ndeln. So ist es auch in unserem Leben. Anfechtungen, Lebens - und Glaubenskrisen kommen. Das ist ganz sicher. Aber im festen Vertrauen zu Gott, mit Glauben, Gelassenheit und der Bitte um Seine Weisheit k?nnen wir Menschen Krisen durchstehen und auch meistern. Und schlie?lich:

5. Ein Ziel vor Augen. Stell dir vor, der L?ufer w?sste nicht, dass irgendwann das Ziel erreicht ist, dass er es irgendwann geschafft hat, dass im Ziel eine Belohnung wartet - ein k?hles Getr?nk, ein Pokal, ein lieber Freund, der einen begl?ckw?nscht. Stellt dir vor, du m?sstest als L?ufer endlos weiterlaufen! F?r mich als Christ hat mein Leben ein Ziel. Wenn ich meinen Lebenslauf vollendet habe, wartet Jesus auf mich und emf?ngt mich mit offenen Armen. Ich glaube noch an den Himmel. Das hilft mir, mein Leben verantwortungsvoll zu gestalten und auch in schwierigen Zeiten den Mut nicht sinken zu lassen - denn das Ziel r?ckt ja immer n?her!

Der Marathon des Lebens - ich m?chte uns Mut machen, diesen Lauf im festen Vertrauen und in enger Verbundenheit mit Jesus Christus zu gestalten. Dann bin ich sicher, dass das Leben gelingen kann, sinnvoll gestaltet wird und zu einem guten Ziel kommt!


Amen
2.6.05 07:53


vom laufen hab ich ja immer noch nix vern?nftiges zu berichten {Emotic()} . also stell ich hier mal `ne aktuelle predigt rein. zeit zum nachdenken ?ber die wichtigen dinge des lebens hab ich ja im moment reichlich



10 gute gr?nde, ein christ zu sein

- f?r menschen, die sich fragen, ob sie christ werden sollten -
- f?r menschen, die sich fragen, warum sie eigentlich christ sind -

einleitung: ich habe in meinem lebensalltag viel mit menschen kontakt - im beruf, im sport, im ?ffentlichen leben. mit guten menschen und mit schlechten menschen. mit religi?sen menschen und mit atheisten. mit christen, buddhisten und mit moslems. viele dieser menschen hinterfragen mich. wenn mein glaube nicht authentisch, ?berzeugend ist, werde ich als christ nicht ernstgenommen. wenn ich ehrlich zu mir selber bin, darf auch ich andere menschen nicht danach beurteilen, ob sie fromm sind oder nicht, welches glaubensbekenntnis sie haben oder welches lebenskonzept, sondern nach dem, was sie s i n d . das alles stellt meinen glauben st?ndig auf den pr?fstand. so hinterfrage ich das, was ich glaube und mich selbst immer wieder. und immer wieder komme ich zu dem schluss: es gibt keine alternative f?r mich zum christsein. es gibt keine alternative f?r mich zu jesus christus. ich w?rde mich immer wieder f?r ihn entscheiden. und ich w?rde nie ohne ihn leben wollen.


1. christsein gibt mir antwort auf die frage "woher komme ich"

"am anfang schuf gott den himmel und die erde. ... und gott sprach: lasst uns menschen machen in unserem bilde, uns ?hnlich. ...und gott sah alles, was er gemacht hatte. und siehe, es war sehr gut" gen. 1, 1.26.31

die welt ist nicht durch einen knall entstanden und durch eine ewig lange, zuf?llige weiterentwicklung. diese theorie, dieser glaube konnte mich nie ?berzeugen. hinter der welt und hinter uns menschen steht gott, unser sch?pfer. die "7 tage der sch?pfung" sind f?r mich kein problem und kein gegenstand langer diskussionen. ich glaube an einen allm?chtigen gott, der auch oft "in gleichnissen redet". nicht wir haben uns gott erdacht als erkl?rungsmodell, sondern gott hat sich uns erdacht als objekt seiner liebe. es ist doch wunderbar, an einen gott zu glauben, um einen gott zu wissen, der alles ins dasein gerufen hat und allem einen sinn gibt! und der jesus, an den ich glaube, ist ja nicht nur der nazarener, der menschensohn, sondern auch der sch?pfer, durch den alles entstanden ist! ich bin als einzelner mensch auch kein produkt des zufalls, eine laune der natur, sondern ich bin von gott gewollt und geliebt. das ist doch eine ganz andere lebensbasis, als wenn ich nur zuf?llig da bin, als wenn mein leben nur ein paar jahre w?hrt und dann alles vorbei ist, als wenn ich im leben einzig und allein auf mich selbst geworfen bin.

christsein gibt mir antwort auf die frage "woher komme ich"!

2. christsein gibt mir antwort auf die frage "wozu ist mein leben da"

jesus sagt auf die frage eines gelehrten, was das wichtigste im leben ist: "du sollst den herrn, deinen gott, lieben mit deinem ganzen herzen und mit deiner ganzen seele und mit deinem ganzen verstand. ... und ... du sollst deinen n?chsten lieben, wie dich selbst." mt. 22,38.39

sch?ner und eindr?cklicher kann man die frage nach dem zweck unseres daseins kaum zusammenfassen: unseren sch?pfer lieben und verehren, achtung und ehrfurcht vor ihm zu haben. sich im leben f?r den n?chsten einsetzen. und das eigene leben bejahen und annehmen. das kann jeder verstehen. ein schl?ssel zu einem sinnvollen und gutem leben!

christsein gibt mir antwort auf die frage "wozu ist mein leben da"!


3. christsein gibt mir antwort auf die frage "wie ist gott"

"so sehr hat gott die welt geliebt, dass er seinen eingeborenen sohn f?r uns gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige leben hat." jh. 3,16

ja, wie ist denn gott, wenn es ihn wirklich gibt? ist er ein nicht fassbares nirvana, in das wir irgendwann mal aufgehen? ist er allah, der nach diesem leben vornehmlich uns m?nner mit wein und frauen verw?hnt? ist er der r?cher, der nur auf den gro?en tag der abrechnung wartet? ist er aufgeteilt in millionen von einzelg?ttern, die wir durch viele opfer alle bes?nftigen und vers?hnen m?ssen? nein, aus der bibel erkenne ich: gott ist liebe. er liebt uns menschen, jeden einzelnen von uns. er hat das dadurch deutlich gemacht, in dem er sein wertvollstes f?r uns gab: seinen einzigen sohn. denkt ihr noch an die predigt von bernd goldbach in der letzten woche, als er uns das erkl?rte? als er einmal seiner kleinen tochter die fingerchen in der t?r einklemmte? als es ihn viel mehr getroffen hat, als seine tochter selbst? wenn wir eine ahnung davon bekommen wollen, wie gott ist, m?ssen wir uns nur gr?ndlich mit jesus besch?ftigen. denn in jesus ist gott selbst ein mensch geworden. betrachte den gekreuzigten auf golgatha, der unschuldig gestorben ist und deutlich gemacht hat: "f?r dich habe ich es getan". schau dir an, wie jesus gelebt hat, wie frei er war, wie er das gesetz ausgelegt hat, wie er sich den menschen zugewandt hat. dann weisst du, wie gott ist!

christsein gibt mir antwort auf die frage "wie ist gott"

4. christsein "erdet"

"niemand soll h?her von mir denken, als was er an mir sieht oder was er von mir h?rt." 2.kor.12,6

ich glaube, dass wir selbst und auch unsere mitmenschen eine sehnsucht nach authentischem leben haben. leute, die die bodenhaftung verloren haben, gibt es genug. von leuten, die uns das blaue vom himmel erz?hlt haben und es dann selbst nicht leben k?nnen, haben wir l?ngst die nase voll. ein christ zu sein, bedeutet auch, mit beiden beinen im leben zu stehen, ein kollege unter kollegen, ein nachbar unter nachbarn, ein freund unter freunden zu sein. nur: es gibt da "das gewisse etwas", die gnade, die auf unserem leben ruhen kann, das ber?hrt und ver?ndert werden durch jesus. christen wissen sehr gut, dass sie sich nichts auf das, was sie sind oder haben, einbilden k?nnen. sie wissen, dass sie selbst beschenkte sind. f?llt dir einmal etwas gutes zu? gelingt dir einmal etwas im leben? du wirst dir als christ nie selbst auf die schulter klopfen, sondern immer denken und sagen: "danke, herr jesus! das gute kommt ja doch von dir!"

christsein "erdet"


5. christsein bringt mich in kontakt zum "himmel"

"unser wandel (b?rgerrecht, staat, gemeinwesen) ist im himmel, von wo aus wir auch den herrn jesus christus als retter erwarten!" phil,3,20

das ist der wichtige gegenpol zum geerdet sein. mit beiden beinen im leben stehen und doch mit dem herzen bei gott sein. christsein ist nicht in erster linie eine sache der tradition, der ideologie, des verstandes, sondern eine ?beraus begl?ckende erfahrung. christus zu erfahren bedeutet, den "himmel zu schmecken". der himmel f?ngt f?r einen christen schon hier und heute an. der himmel bleibt aber auch immer die gro?e sehnsucht von uns christen, die hoffnung, die nie stirbt. wenn der heilige geist unser leben ber?hrt, werden wir vom himmel ber?hrt!

christsein bringt mich in kontakt zum "himmel"

6. christsein hei?t, einen "helfer in der not" zu haben

"rufe mich an am tage der not! ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!" ps.50,15

oft gelingt uns etwas im leben. wir sind mehr oder weniger gesund, haben einen partner und vielleicht auch kinder. haben jeden tag etwas zum essen und zum trinken, kleidung zum anziehen, ein dach ?ber dem kopf und ein bett, in dem wir schlafen k?nnen. vielleicht haben wir auch einen arbeitsplatz, so dass wir uns mit unserer h?nde arbeit unseren lebensunterhalt verdienen k?nnen. menschliche grundbed?rfnisse, die wichtig sind, damit uns unser leben lebenswert erscheint.

aber dann bricht die not unvermittelt ?ber uns herein. ein geliebter mensch wird krank oder stirbt sogar. unser leben ist angefochten oder ger?t gar aus den fugen. wir verlieren unseren arbeitsplatz. wie einer meiner besten freunde, der just mit 51 jahren wegen einer firmenfusion seinen job verloren hat. aber gerade hier zeigt es sich, wie wertvoll es ist, ein christ zu sein. christen haben einen helfer in der not! wenn n?te in mein leben kommen, bin ich nie ohne hoffnung, denn ich habe ja einen heiland! ich darf alle meine n?te und sorgen zu ihm bringen, bei ihm abgeben. jesus hilft mir immer, auf ihn ist immer verlass, er l?sst mich nie im stich! sei es, dass er mir die kraft gibt, mein leid zu tragen, sei es, dass er mein herz oder meine einstellung ver?ndert, sei es, dass er mir menschen zur seite stellt, die mich tr?sten, sei es, dass er durch ein wunder meine lebensumst?nde ver?ndert. wie auch immer jesus hilft - es gilt ganz sicher das wort "ich will dich weder verlassen noch vers?umen!". christen sind zwar oft bedr?ngt - wie andere menschen auch - aber sie sind nie verlassen und nie ohne hoffnung!

christsein hei?t, einen "helfer in der not" zu haben

7. christsein hilft zum "aufrechten gang"

"also gibt es jetzt keine verdammnis mehr f?r die, die in christus jesus sind! ... der geist selbst bezeugt unserem geist, dass wir gottes kinder sind. wenn aber kinder, so auch erben gottes und miterben christi!" r?m. 8,1.16.17

wie oft f?hlen wir menschen uns geknechtet - von anderen menschen, vom teufel, von den eigenen, b?sen neigungen und begierden. aber christsein bedeutet, die erfahrung zu machen, dass jesus uns erl?st, nicht nur theoretisch, sondern auch tats?chlich. von verlorenen s?ndern werden wir zu kindern gottes. einmal waren wir sklaven des b?sen, jetzt sind wir von gott geadelt. wir waren quasi zum tod verurteilt, jetzt aber sind wir durch jesus frei gesprochen und vor gott gerecht gemacht! es gibt keinen grund mehr, bedr?ckt und geb?ckt durchs leben zu gehen. wir d?rfen wieder aufrecht gehen als christi schwestern und br?der, als gottes t?chter und s?hne! wir d?rfen leben in einem "gesunden selbstbewusstsein", das im boden der gnade gottes gepflanzt ist und w?chst! durch einen "aufrechten gang" ehren wir gott, denn wir machen dadurch deutlich, dass wir ihm und seinen zusgen mehr vertrauen schenken, als unseren eigenen m?glichkeiten.

christsein hilft zum "aufrechten gang"


8. christsein gibt mir antwort auf die frage nach dem "leid"

"ich denke, dass die leiden der jetzigen zeit nicht ins gewicht fallen gegen?ber der zuk?nftigen herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll!" r?m.8.18

an der frage nach dem pers?nlichen leid und dem leid in der welt k?nnen menschen irre werden. "warum gerade ich?" "warum l?sst gott das zu?" christen d?rfen es hier etwas leichter haben. sie wissen darum, dass ihr herr und meister auch gelitten hat und k?nnen es als eine "ehre" betrachten, auch ein kleines bisschen leid zu erdulden. f?r christen ist das leid nicht einfach da, einfach sinnlos. sie k?nnen im leid eine anfechtung, eine pr?fung, vielleicht gar eine erziehungsma?nahme sehen. sie wissen um die gestaltende und formende kraft des leides. sie wissen immer um die k?stliche wahrheit: "das beste kommt erst. durch diese schwierigkeiten geh ich im vertrauen zu jesus durch." leid ist immer unangenehm, manchmal sehr schlimm und bisweilen kaum zu ertragen. aber mit jesus im leid zu stehen, macht den unterschied aus.

christsein gibt mir antwort auf die fragen nach dem "leid"


9. christsein hilft mir, mit meinem "versagen" umzugehen

"in ihm haben wir die erl?sung durch sein blut, die vergebung der s?nden!" eph.1,7

was tun, wenn uns etwas aus dem ruder l?uft, wenn uns der j?hzorn mal wieder voll erwischt hat und wir den n?chsten so schlimm gekr?nkt haben? was, wenn nicht wir unsere neigungen und begierden im griff hatten, sondern sie uns? wenn wir uns selbst, unseren n?chsten gesch?digt haben, wenn wir gott aufs neue betr?bt haben?

was kann man da tun? sich verh?rten, so dass das gewissen sich irgendwann gar nicht mehr meldet. das gef?hl des versagens ignorieren. ?bergehen. unter den teppich kehren. aber das kommt immer wieder hoch, eventuell beim psychologen, sp?testens aber beim j?ngsten gericht!

ich spreche hier nicht von einem krankhaften versagensgef?hl. das bedarf einer seelsorgerlichen und therapeutischen hilfe. ich spreche von tats?chlichen s?nden. david hat es mal so formuliert: "meine s?nden wachsen mir ?ber den kopf. wie eine schwere last sind sie zu schwer f?r mich." ps.38,5; und david war ein k?nig und ein gottesmann. wenn mich mein versagen bedr?ckt, wenn ich mich selbst gesch?digt, andere verletzt, gott betr?bt habe - darf ich meinen blick von mir selbst weg auf das kreuz von golgatha richten. als der unschuldige jesus von nazareth dort sein leben aushauchte, als er sagte "vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun", als er sagte "es ist vollbracht" und "vater, in deine h?nde befehle ich meinen geist" - da hat er das tats?chlich auch f?r dich und f?r mich getan!

christsein hilft mir, mit meinem "versagen" umzugehen



10. christsein gibt meinem leben eine "perspektive ?ber den tod hinaus"

"der tod ist verschlungen in den sieg! tod, wo ist dein stachel, h?lle, wo ist dein sieg? gott sei dank, der uns den sieg gibt durch unseren herrn jesus christus!" 1.kor.15,55-57

die angst vor dem tod versklavt uns menschen unser leben lang. wir k?nnen dar?ber hinweggehen, versuchen, diesem thema auszuweichen, es zu tabuisieren, die angst ?bert?nchen, wir k?nnen versuchen, religi?se und philosophische antworten zu finden - aber unser herz zur ruhe bringen k?nnen wir doch letztendlich nur in dem, der uns das leben gegeben hat und es auch wieder zur?cknimmt. in gott. der tod ist auch f?r uns christen "der letzte feind". aber wenn wir jesus im herzen tragen, tragen wir auch ein st?ck ahnen und hoffen und wissen um die himmlische herrlichkeit in uns. tief in uns d?rfen wir wissen, dass wir einmal vom "glauben zum schauen" gelangen werden. dass das sch?nste erst noch kommt. dass das leben kurz und oft auch beschwerlich ist, dass aber die ewigkeit lang und die herrlichkeit bei jesus gro? und wunderbar ist.

christsein gibt meinem leben eine "perspektive ?ber den tod hinaus"

schluss: 10 gute gr?nde, ein christ zu sein? ich bin sicher, es gibt noch viel mehr!
3.6.05 21:37


48,000 km - immer noch lau warm gestellt. die suche nach der ursache f?r die anhaltend miesen werte beim streptolysintest geht weiter. trotzdem war es eine passable laufwoche.

30.5.04 5,5 km schwanewede mit hund streaktag 486
31.5.04 13,7 km l?hnh/schw., z.t. mit h. streaktag 487
1.6.05 5,5 km schwanewede mit hund streaktag 488
2.6.05 5,5 km schwanewede mit hund streaktag 489
3.6.05 2,3 km schwanewede mit hund streaktag 490
4.6.05 10,0 km bremer schweiz mit hund streaktag 491
5.6.05 5,5 km schwanewede mit hund streaktag 492
5.6.05 21:56


39,300 km - noch keine ver?nderung des derzeitigen zustands.

6.6.05 - 2,3 in schwanewede mit hund
7.6.05 - 8,2 mit dem tagesst?ttenlauftreff in l?hnh.
8.6.05 - 2,3 in schwanewede mit hund
9.6.05 - 10 mit gregor und jps an der lesum (sch?n!!)
10.6.05 - 5,5 in schwanewede mit hund
11.6.05 - 5,5 in schwanewede mit hund
12.6.05 - 5,5 in schwanewede mit hund
12.6.05 08:28


141,500 km - nach langer zeit war es l?uferisch gesehen endlich mal eine gute woche. ob es wirklich gut war, wieder so viel zu laufen, muss sich noch zeigen. ich konnte und wollte diese woche einfach nicht mehr die sparflamme halten.

13.6.05 - 5,5 mit hund in schwanewede / 500
14.6.05 - 10 mit tagesst. a.d. lesum / 501
15.6.05 - 5,5 mit hund in schwanewede / 502
16.6.05 - 14 mit hund in l?hnhorst / 503
17.6.05 - 5,5 mit hund in schwanewede / 504
18.6.05 - 55,8 bei 24 h in b.lippspringe / 505
19.6.05 - 45,26 bei 24 h b.lippspringe / 506
19.6.05 21:02


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