uli.schulte"die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue kraft, dass sie laufen und nicht müde werden..." (aus der bibel)
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"streakrunning - jeder tag ist ein geschenk!"

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nachtrag von 4 wochen laufen...

311 km - eine zusammenfassung meiner laufkilometer der letzten 4 wochen:

zu hause wurde ich meist von meiner frau auf dem rad sowie meinem hund begleitet.

am 5.9. 5,5 km in schwanewede
am 6.9. 8 km in l?hnhorst
am 7.9. 5,5 km in schwanewede
am 8.9. 5,5 km in schwanewede
am 9.9. 5,5 km in schwanewede
am 10.9. 7 km in stralsund, 2 tage vor beginn des deutschlandlaufs
am 11.9. 5,5 km in stralsund mit den dl l?ufern hartmut und rainer
(wochenkilometer: 42,5 streaktag: 584 bis 590)

am 12.9. 58 km von kap arkona (r?gen) bis stralsund mit franz beim dl
am 13.9. 5,5 km in stralsund zwischen plattenbauten beim dl
am 14.9. 2,5 km auf der etappe stavenhagen / pritzwalk beim dl
am 15.9. 2,5 km auf der etappe pritzwalk / tangerm?nde beim dl
am 16.9. 3 km auf der etappe tangerm?nde / sch?nebeck beim dl
am 17.9. 8 km bahn an der etappe sch?nebeck / eisleben beim dl
am 18.9. 7,5 km auf der etappe eisleben / s?merda mit schek kee beim dl
(wochenkilometer: 87 streaktag: 591 bis 597)

am 19.9. 2 km auf der etappe s?merda / ilmenau beim dl
am 20.9. 57,5 von ilmenau nach trappstadt beim dl
am 21.9. 3 km auf der etappe trappstadt / prosselsheim beim dl (600. streaktag!)
am 22.9. 6 km auf der etappe prosselsheim / assamstadt beim dl
am 23.9. 4 km auf der etappe assamstadt / heilbronn - biberach beim dl
am 24.9. 5 km auf der etappe heilbronn / renningen beim dl
am 25.9. 7,5 km auf der etappe renningen / horb beim dl
(wochenkilometer: 85 streaktag: 598 bis 604)

am 26.9. 11,5 km auf der etappe horb / st. georgen beim dl
am 27.9. 3 km auf der etappe st. georgen / feldberg beim dl
am 28.9. 61,5 km von feldberg nach l?rrach beim dl
am 29.9. 6,5 km in strassbourg am hotel
am 30.9. 6 km in strassbourg am hotel
am 1.10. 3 km in strassbourg am hotel
am 2.10. 5 km in arielheller / rhein am und auf dem limes
(wochenkilometer: 96,5 streaktag: 605 bis 611)
2.10.05 17:46


ein versuch, das unbeschreibliche zu beschreiben...

Deutschlandlauf 2005 von der Insel R?gen nach L?rrach
Ein Versuch, das Unbeschreibliche zu beschreiben
Von Uli Schulte, Betreuer und Etappenl?ufer

Wie ich zum Deutschlandlauf (DL) kam...
Als ich im Sommer 2004 Ingo Schulze in Erkrath traf, bekundete ich mein Interesse am DL. Einige Wochen sp?ter fand ich meinen Namen in der Betreuerliste wieder. Ich musste nur noch meinen Urlaub anmelden ? und schon war ich dabei.


Internationalit?t...
Am Start waren 68 L?ufer aus 9 L?ndern: Neben Deutschland waren Italien, Frankreich, Niederlande, Luxemburg, Schweiz, T?rkei und die USA vertreten. Die Umgangssprachen waren Deutsch und Englisch, und zum Ende hin verstand ich sogar die meisten ?nicht ? norddeutschen? Dialekte. An die 100 Menschen bewegten sich laufend und helfend gemeinsam durch Deutschland von Nord ? Ost nach S?d West. 17 lange Tage und 1200 weite Kilometer. Unter all den Leuten aus verschiedenen L?ndern und auch unterschiedlichem Lebenshintergrund herrschte w?hrend des Laufes ?berwiegend eine starke Einheit. Die gemeinsame gro?e Herausforderung ?Ich will nach L?rrach? schmiedete uns zusammen.

Landschaften und Mentalit?ten...
Die zwischen 53 und 94 km langen Tagesetappen f?hrten durch 6 Bundesl?nder: Mecklenburg ? Vorpommern, Brandenburg, Sachsen ? Anhalt, Th?ringen, Bayern und Baden ? W?rttemberg. Im Norden die flache, weite Landschaft, hanseatisches ? und K?stenflair bei Land und Leuten. Kilometerlange, schnurgerade Alleen, nie sah ich soviel B?ume an Stra?en. Viele Kilometer Eichen, Birken oder auch voll behangene Obstb?ume. Stra?en, zum Teil noch aus der R?merzeit oder gar von den alten Germanen? Eine harte Herausforderung f?r Autoreifen und Laufschuh! In Sachsen ? Anhalt wurde die Landschaft h?geliger und die Stimmung der Einwohner deprimierter, nach Th?ringen hin nochmal gesteigert. Das Thema Arbeitslosigkeit war allgegenw?rtig: am Betreuerstand und abends in der Kneipe. Heruntergekommene Orte, die Erinnerungen aus meiner fr?hesten Kindheit in den 50 er Jahren aufsteigen lie?en wechselten ab mit phantasievoll wieder aufgebauten und restaurierten St?dtchen. In Bayern dann wird es gediegen, noch mehr in Baden ? W?rtemberg. Biergegend und dann Weingegend. Der sichtbare Wohlstand und der vermutete Flei? dr?ckt sich ?berall aus, leider auch in der Mentalit?t vieler Autofahrer: Die Stra?en werden zu Rennstrecken, fast schlimmer, als im ?wilden Osten?. An einem Tag mussten 3 L?ufer in den Graben springen. Die Stecken an den Bundesstra?en werden von den L?ufern gehasst. Geliebt werden die ruhigeren Nebenstrecken sowie die Radwege, da man sich hier nicht auf's ?berleben, sondern auf's Laufen konzentrieren kann. Eine der landschaftlich sch?nsten Etappen ist die letzte: Von Feldberg nach L?rrach bietet die Ultrastrecke alles, was das Herz begehrt, vom Anspruchsvollen Berglauf ?ber den Trail bis hin zum Flusslauf auf dem Fernradweg. Als Etappenl?ufer bin ich selbst die 1., die 9. und die 17. Etappe mitgelaufen und konnte somit einen guten Eindruck von den unterschiedlichen Beschaffenheiten der Laufstrecken gewinnen.


Unterkunft mit Vollpension...
Geschlafen wurde ausschlie?lich in Turnhallen und Fests?len. Manche Hallen waren sehr klein und eng wie Sardinenb?chsen. Da lag man dann dicht aneinander, und keiner konnte sich ?ber fehlende N?he beklagen. Wer zuerst da war, konnte sich eine der begehrten Turnmatten ergattern. Die letzten hatten das Nachsehen und mussten mit dem harten Boden vorlieb nehmen. In diesen Wochen lernte ich jeden kleinen Luxus sch?tzen: eine Matte zu haben, ein Eckchen mit wenig Durchgangsverkehr (man stelle sich vor, 100 Leute m?ssen in der Nacht mindestens ein mal zur Toilette!). 50 cm Freiraum zur Rechten und zur Linken wurde als viel Privatsph?re empfunden. Ein gro?e Halle mit viel Platz f?r jeden sowie mehreren Toiletten und Duschen, das ganze noch modern: das war schon der Hit! Um 4.00 Uhr Wecken, Fr?hst?ck um 5.00 Uhr und um 6.00 Uhr der Start der ersten Gruppe. Die Langsamen laufen dann den ganzen Tag bis zum Abend, futtern schnell was, richten ihr Lager in der Halle her und versuchen zu schlafen. Am n?chsten Tag dann wieder das selbe. So unterschiedlich wie die Quartiere war auch das Essen und das Trinken. Wir kennen jetzt alle Biersorten von Nord ? Ost nach S?d ? West! Das Essen war immer gut, aber manchmal auch Spitze! Highlights waren sicherlich die Verpflegung an einem Ort in S?ddeutschland, wo es nach einem phantastischen Abendessen am n?chsten Morgen ein super Fr?hst?ck mit selbstgemachter Marmelade vom Feinsten gab. Dazu alles liebevoll garniert ? incl. Blumen auf den Tischen. Klasse war auch der Abend im China ? Restaurant, das wir ganz f?r uns allein hatten und bei dem selbst ich nicht alle G?nge schaffte! Auch tags?ber lie? die Versorgung an den alle 10 Kilometer aufgestellen Verpflegungsst?nden nichts zu w?nschen ?brig. Von Salzgeb?ck ?ber S??igkeiten, belegte Brote, Obst und Gem?se war alles zu haben. 8 verschiedene Getr?nke standen immer zur Auswahl: Cola, Wasser mit und ohne Kohlens?ure, Eistee, Apfelsaft, Isostar, Orangensaft und Milch. Oft gab es auch noch verschiedene Sorten Bier oder warme Suppe. Aber das waren Privatinitiativen...

Das Betreuerteam...
Ein Lauf kann unter Anderem dann zum Erfolge werden, wenn die Mitarbeitermannschaft gut funktioniert und es wenig Reibungsverluste gibt. Das durften wir bei diesem DL erfahren. Ingo als Chef, Inge und Helmut als Eink?ufer und Lebensmittelverteiler, Joachim als Streckenmarkierer, die Gep?ckfahrer, Sanit?ter, Masseure, Entertainer, PC ? Leute sowie die vielen Standbetreuer an den Verpflegungsst?nden ? die ganze Mannschaft funktionerte nahezu reibungslos! Selbst alte Hasen, die schon bei vielen Veranstaltungen mitgearbeitet haben, haben das staunend anerkannt. Offensichtlich gab jeder sein Bestes und stellte sich ganz in den Dienst der gemeinsamen Sache.

Der DL bringt das Innerste nach Au?en...
Eine Extremerfahrung wie der DL kehrt h?ufig das Innerste der Menschen nach au?en. Wir alle tragen unsere Masken. Doch der Extremlauf kann sie bald herunterrei?en. Das erste mal habe ich das beim Transeuropalauf erfahren und jetzt auch hier beim Dl ? wenn auch in abgeschw?chter Form. Es gab Vorw?rfe, Verd?chtigungen, Schreien, Weinen, Fluchen. Und doch war alles im Rahmen dessen, was man bei einer solchen Extrembelastung erwarten darf. Ein ?es tut mir Leid? am Abend gleicht alles wieder aus. 2 S?tze von L?ufern an meinem Betreuerstand, die mich auch heute noch schmunzeln lassen: ?Uli, verl?ngert der Ingo die Strecke morgen auch wieder?? und ?Uli, ich m?chte mir mein Getr?nk lieber selbst eingie?en. Wer wei?, was ihr da rein tut...?.

?It's humbeling?...
Mit ?it's humbeling? brachte die Amerikanerin Stephanie gut eine Erfahrung zum Ausdruck, die viele L?ufer machen mussten. Manch einer der ?schnellen und guten L?ufer? mit Marathonzeiten um die 3 Stunden musste beim DL erleben, dass das ?berhaupt keine Bedeutung hat f?r einen Multiday ? Lauf mit Tagesetappen von gut 70 km im Schnitt. Wer sich im Geheimen innerlich ?ber die ?Geher da hinten? gestellt hatte, wurde sehr gedem?tigt, wenn er sich nach 10 Tagen selbst gehend in diesem Feld wiederfand. ?Wenn DU mich dem?tigst, machst DU mich gro?. An dieses Wort aus den Psalmen musste ich mehrmals denken. Wer diese Dem?tigung aktzeptierte und zulie?, seine innere Einstellung korrigierte, wurde zusehends ?gr??er?, nahm zu am Charakter.

Aussteigen und Einsteigen...
Realisten rechneten im Vorfeld mit einer Ausfallqoute von 50 %. Von 68 Starten w?rden ca. 34 das Ziel als Finisher erreichen. 37 kamen durch ? eine gute Quote! Viele der Aussteiger mussten eben daf?r b??en, zu schnell angefangen zu haben. Dummerweise hatte man Ingos st?ndige Mahnungen, den Ultraschlappschritt zu lernen und zu praktizieren, nicht ernst genug genommen. ?Laufen, ohne sich zu bewegen? mit der ?Beweglichkeit einer Eisenbahnschwelle?. L?cherlich. Doch das war das Erfolgsrezept vieler Finisher. Manche sind ausgestiegen, weil sie verletzt waren. Oder weil sie mit den Verletzungen nicht weiterlaufen wollten oder konnten, die Krise nicht managen konnten. Oder einfach, weil der ?Kopf nicht mehr wollte?. Manche Aussteiger sind sofort nach Hause abgereist. Der Lauf war f?r sie zu Ende, und sie wollten so schnell wie m?glich in ihre Heimat. Andere sind bis zum Schluss dabei geblieben und haben sich dem Unternehmen als Helfer zur Verf?gung gestellt. Hier sah ich Menschen ?ber sich hinauswachsen. Gedem?tigt und gro?! Etliche sind nach einigen Tagen Erholung wieder ins Rennen eingestiegen. Das fand ich auch ganz gro?. Da ist der gro?e Traum geplatzt. Da wird Bilanz gezogen, sich neu ausgerichtet und wieder angefangen.

Niedergang und Auferstehung...
Die L?ufer, die bis zum Ende durchhalten konnten, die Finisher also, haben sicherlich alle ihren Tiefpunkt erlebt. Man konnte es f?rmlich beobachten. Die Gesichter gezeichnet vom Leid, um Jahre gealtert. Ich sagte einem L?ufer eines Abends: ?Junge, Du siehst aber echt alt aus.? Dann sah ich mein Spiegelbild in der Duschkabine.... Alle hatten ihrer Krisen und ihre Tiefs ? L?ufer und Betreuer. Aber es war f?r mich eine unbeschreibliche Erfahrung, zu sehen, wie die L?ufer ihre Krisen w?hrend des Laufens ?berwanden, sie den Kopf wieder heben konnten, ein zaghaftes L?cheln zur?ckkehrte, die Gesichter wieder j?nger wurden. Das Ende wurde ja absehbar und die Etappen etwas k?rzer. ?Der Gerechte f?llt sieben Mal und steht wieder auf!? Das trifft sicher auch auf den Ausdauerl?ufer zu, der in der Krise nicht am Boden zerst?rt liegen bleibt, sondern sich wieder aufraffen kann. Hier noch ein Wort zu den super Frauen im Feld: 8 L?uferinnen waren gestartet. 6 von ihnen haben es nicht geschafft, den Lauf zu beenden. Die meisten von ihnen verarbeiteten ihre ?Niederlage? mit Bravour und wurden mir darin zum gro?en Vorbild. 4 von ihnen waren zum Schluss wieder auf der Strecke. Und die 2 Finisherinnen? Die erfahrene Heike im hinteren Feld wie man sie kennt ? souver?n und immer gut gelaunt lief sie ein vern?nftiges Rennen ?auf ankommen?. Und Sylvia? F?r mich die ?berraschungsl?uferin schlechthin. Mit wenig Ultraerfahrung, zart an Statur und noch jung an Jahren hatte ihr wohl kaum einer zugetraut, dass sie diesen Lauf beenden w?rde. ?berragend hat sie die Frauenwertung gewonnen! Sylvia, es sah immer so leicht aus bei Dir, Du hast immer gel?chelt und machtest immer einen zufriedenen und ausgeglichenen Eindruck. Wo hast Du blo? deine Schmerzen und Deinen Frust hingesteckt?

Jeden Tag ein neues Abenteuer...
Abendteuer und besondere Herausforderungen gab es t?glich bei diesem Lauf. Nur einige ?specials? seien hier erw?hnt: an einem Tag machte eine abgerissene Br?cke eine Streckenverlegung notwendig, am anderen Tag einen ausgefallene F?hrverbindung, dann wieder eine Baustelle oder ein beh?rdliches Verbot, eine bestimmt Stra?e zu benutzen. Einmal hielt die Polizei die L?ufer auf, fotografierte sie und schickte die Schar ?ber einen Acker auf einen anderen Weg. Dann wieder wurde jemand wegen Baumf?llarbeiten aufgehalten. Man konnte nie wissen, was der Tag brachte. Nur mit der positiven Einstellung ?Sorge dich nicht um morgen, jeder Tag hat seine eigene Plage? hatte man meiner Meinung nach eine Chance, den Lauf zum Abschluss zu bringen. Was dabei hinter den Kulissen von den Betreuern geleistet wurde, m?gen vielleicht nur die ermessen k?nnen, die als Ausgeschiedene auch diese Seite des Unternehmens kennenlernen durften.

Meine gro?e Hochachtung gilt allen L?uferinnen und L?ufern, den Frauen und M?nnern auf den ersten Pl?tzen wie Sylvia und Heike sowie Rainer, Rene und Hans ? J?rgen. Nicht weniger aber allen Finishern sowie auch denen, die es nicht geschafft haben, den ganzen Lauf zu vollenden und trotzdem in der ?Niederlage? Gr??e bewiesen haben!

Ich k?nnte noch vieles berichten, aber ich will es ganz bewusst bei einigen ?Gedankensplittern? belassen. Der DL hat mich sehr tief beeindruckt und gepr?gt. Es wird sicherlich noch einige Wochen dauern, bis ich alles Erlebte verarbeitet habe. Soviel kann ich jetzt schon sagen: Ich schlie?e es nicht aus, dass ich beim DL 2006 wieder als Betreuer und Etappenl?ufer dabei sein werde!



In L?rrach nach dem Zieleinlauf mit meiner Frau Irene, die uns 4 Tage begleitet hat.


Bremen, 3.10.2005
3.10.05 14:40


artikel im weser - kurier vom 8.10.2005

1204 Kilometer quer durch die Republik: Uli Schulte ist dabei
Vegesacker Ausdauersportler begleitete 17-t?gigen Deutschlandlauf
Von unserem Redakteur
J?rg Niemeyer

BREMEN-NORD. F?r einen Ultramarathonl?ufer wie Uli Schulte, der gestern gerade den 615. Tag in Folge eine Laufeinheit absolvierte, ist es gar nicht mehr so leicht, noch neue sportliche Herausforderungen zu finden. Und doch gibt es zumindest Veranstaltungen, die der dauerlaufende Vegesacker Pastor neu f?r sich entdeckt. Wie jetzt zum Beispiel den Deutschlandlauf. 17 Etappen zwischen 51,2 und 92,9 Kilometern L?nge, an 17 aufeinander folgenden Tagen insgesamt 1204,1 Kilometer von Kap Arkona auf R?gen nach L?rrach, quer durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Th?ringen, Bayern und Baden-W?rttemberg. Eine Strecke, die der Sieger Rainer Koch aus Dettelbach in sagenhaften 108:13:00 Stunden bew?ltigte. Auch Uli Schulte war von Anfang bis Ende dabei - allerdings nur gelegentlich als L?ufer. Der Nordbremer lief die erste, die neunte und die letzte Etappe mit, die ?brigen erlebte er als Betreuer. Was jedoch kaum weniger anstrengend ist. "Ich habe mir extra relativ kurze Etappen ausgesucht, weil es schwer ist, bei t?glich nur vier bis f?nf Stunden Schlaf einen Rhythmus zu finden", erkl?rt der 50-J?hrige, dem Tages- oder Gesamtwertungen aber auch nie wichtig waren. Er macht es aus Spa? an der Freud? und ist bereit, seinen Jahresurlaub f?r eine derartige Veranstaltung zu opfern.Warum der Job als Betreuer so kr?ftezehrend ist, leuchtet ein. "Aktive und Begleiter schlafen gemeinsam in Hallen, morgens um vier ist die Nacht zu Ende", sagt Uli Schulte, der w?hrend der Etappen bis zu acht Stunden an seinem Verpflegungsstand zubrachte. Er musste rechtzeitig aufbauen und dann so lange am Ort verharren, bis auch der letzte L?ufer Station gemacht hatte. Das dauerte angesichts der unterschiedlichen Leistungsst?nde und Zielsetzungen der Damen und Herren manchmal eben Stunden.Als Betreuer kommt Uli Schulte seine Profession zugute. "Einige sind so kaputt, dass sie erst nach viel Zureden weiter laufen k?nnen", ist der 50-J?hrige oft als Seelentr?ster gefordert. Er kennt aus eigener Erfahrung die Aufs und Abs, die einem Ultral?ufer zu schaffen machen. So hilft er in der Not gern und kompetent. Und nebenbei wirkt er auch mal als Pastor, wenn er wie jetzt die Initiative "Sportler ruft Sportler" unterst?tzt. In ihr sind christliche Athleten zusammen geschlossen, die unter dem Titel "Mit tollem Einsatz" auch das Neue Testament verbreiten, angereichert mit (Lebens-)Geschichten von weltbekannten Sportlern. Der Sport und die Bibel - das ist eine Kombination, die Uli Schulte stets aufs Neue reizt. Weil, so sagt er, die Heilige Schrift durchaus helfen kann, sportliche Tiefs zu ?berwinden.

8.10.05 09:54


normalität kehrt ein...

71 km - der deutschlandlauf liegt hinter uns, und langsam kehrt bei mir wieder normalit?t ein.

bei meinen t?glichen l?ufen wurde ich immer von meiner sch?ferh?ndin conny (maratonne) und fast jeden tag von irene mit dem fahrrad begleitet.

am montag, dienstag und mittwoch lief ich jeweils 5,5 km in schwanewede, am donnerstag 10 km nach l?hnhorst und zur?ck, am freitag 21,1 km nach platjenwerbe und zur?ck, am samstag waren es 2 einheiten: vormittags 10 km nach l?hnhorst und abends noch mal 5 km in schwanewede und schlie?lich am sonntag nach dem sp?tdienst 8 km auf der b?rorunde in schwanewede.

3.10.05 5,5 km streaktag 612
4.10.05 5,5 km streaktag 613
5.10.05 5,5 km streaktag 614
6.10.05 10 km streaktag 615
7.10.05 21,1 km streaktag 616
8.10.05 15,5 km streaktag 617
9.10.05 8 km streaktag 618
9.10.05 22:53


flotte woche - 1 bis 2 min. schneller pro km!!!

70,4 km - das war eine flotte woche! jeder km 1 - 2 minuten schneller als sonst.

bei allen l?ufen hat mich mein hund "maratonne" begleitet, und meist war auch irene auf dem fahrrad mit dabei.

am montag lief ich abends 5,5 km in schwanewede, am dienstag 9,4 km mit dem tagesst?ttenlauftreff die sperrwerkrunde an der lesum, am mittwoch waren wir mal wieder beim lauftreff sch?nebeck und liefen 9 km, am donnerstag zwischen reparatur an mutters k?chenabfluss und dienst 10 km an der lesum, am freitag wieder 5,5 km auf der dorfrunde zu hause, am samstag 21 km mit gregor von den streakrunnern in der bremer schweiz und am sonntag noch ein schneller 10 er nach l?hnhorst.

10.10.05 5,5 km streaktag 619
11.10.05 9,4 km streaktag 620
12.10.05 9 km streaktag 621
13.10.05 10 km streaktag 622
14.10.05 5,5 km streaktag 623
15.10.05 21 km streaktag 624
16.10.05 10 km streaktag 625
16.10.05 19:25


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