uli.schulte"die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue kraft, dass sie laufen und nicht müde werden..." (aus der bibel)
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"streakrunning - jeder tag ist ein geschenk!"

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wenig gelaufen wegen starker erkältung...

38,6 km - bedingt durch eine starke erk?ltung bin ich in der vergangenen woche nur kurze strecken gelaufen, und zwar jeweils 5 1/2 km in schwanewede am montag und vom mittwoch bis zum sonntag. am dienstag waren es 5,5 km an der lesum. die zeiten lagen zwischen 39 und 54 minuten. am samstag war die laufstrecke vereist, und ich hatte meine spikes mit. maratonne war immer dabei.

28.11.05 5,5 km streaktag 668
29.11.05 5,5 km streaktag 669
30.11.05 5,6 km streaktag 670
1.12.05 5,5 km streaktag 671
2.12.05 5,5 km streaktag 672
3.12.05 5,5 km streaktag 673
4.12.05 5,5 km streaktag 674
4.12.05 14:46


immer noch regenerativ...

43 km - es l?uft immer noch nicht so richtig rund, hier und da schmerzen. daher habe ich in der letzten woche nur k?rzere, regenerative l?ufe gemacht, immer in begleitung von maratonne: montag, dienstag und mittwoch die 5,5 km runde in schwanewede, donnerstag 5,5 km mit gregor auf der staffellaufstrecke in der bremer innenstadt, freitag wieder 5,5 km in schwanewede und samstag 10 km nach l?hnhorst und zur?ck. sonntag wieder die 5,5 km strecke "vor der haust?r".

5.12.05 5,5 km streaktag 675
6.12.05 5,5 km streaktag 676
7.12.05 5,5 km streaktag 677
8.12.05 5,5 km streaktag 678
9.12.05 5,5 km streaktag 679
10.12.05 10 km streaktag 680
11.12.05 5,5 km streaktag 681
12.12.05 08:06


Von harter Arbeit, wandernden Türmen und verlockenden Laufbuchsen...

Ein hartes St?ck Arbeit hatten 7 Starter plus 1 Hund beim Lilienthaler Kreuzdeich Marathon am Freitag, den 16.12.2005 vor sich. Carsten Mattejiet vom 100 Marathon Club hatte diese Veranstaltung ausgeschrieben.

Nachdem ich um 14.00 Uhr die T?r der Einrichtung, in der ich t?tig bin, abgeschlossen hatte, schwang ich mich, schon in Laufklamotten, in meinen Kleinwagen ? Hund Maratonne im Kofferraum - , um hoffentlich noch rechtzeitig um 15.00 Uhr am Start am Truper Sportplatz in Lilienthal zu stehen. Trotz heftiger Orkanb?en war ich um 14.45 Uhr bei Familie Mattejiet, meldete mich schnell nach und stand ein paar Minuten sp?ter mit den anderen am Start mit gro?er Laufprominenz wie Sigrid Eichner (?ber 1000 Marathons) und Horst Preisler (?ber 1300 Marathons), Anja Samse aus Menden, Carsten Mattejiet himself und Klaus Wachkewitz aus Springe. Gregor Nieting war noch nicht zu sehen.

Nachdem ich mich noch ?ber die sommerliche Bekleidung von Klaus gewundert hatte (?ich laufe immer so...?), starteten wir um 15.01 Uhr. Der 6,05 km lange Rundkurs sollte 7 mal durchlaufen werden: Start/Ziel war jeweils die Siedlung, in der Carsten wohnt. Von dort ging es ?ber die W?mmebr?cken geradeaus ?ber den Jan Reiners Weg ?ber freies Feld ins Naturschutzgebiet. Nach ca. 2 km bog die Laufstrecke rechts in die gut beleuchtete Stra?e zur Kuhsielschleuse ein, um nach einem weiteren Kilometer wiederum rechts dem W?mmedeich zu folgen. Nach weiteren 2 km ging es dann bald hinter dem Lokal mit dem vielversprechenden Namen ?Laufbuchse? (ist aber wohl eher etwas technisches...) wieder links ?ber die W?mmebr?cken zur?ck in die Wohnsiedlung.

Auf der kurzweiligen Strecke gab es f?r mich einige Orientierungspunkte, die bei jeder Runde gern erwartet wurden: da war der Bremer Fallturm, der aussieht wie ein Leuchtturm, in dem sich aber ? laienhaft ausgedr?ckt ? in einem Fahrstuhl, der in die Tiefe saust, Astronauten befinden, die die Schwerelosigkeit testen wollen. In einer Ausgabe des Weserkuriers zum 1. April wurde der Turm einmal schief abgebildet und ihm ein ?hnliches Schicksal wie dem in Pisa angedichtet. Das komische an dem Turm ist, dass er seine Position laufend ver?ndert, besonders, wenn man auf dem W?mmedeich l?uft. Dann ist der Turm mal vorne, mal hinten und mal rechts. So richtig kapiert habe ich das noch nicht, zumal ja beim Marathon das Denken schon mal schleppend funktioniert. Es muss aber wohl was mit den Windungen der Strecke zu tun haben... Dann war da noch das gro?e Windkraftrad am Deich sowie der Schuppen mit dem abgestellten Fahrrad wie eine einladende Versuchung bei jeder Runde und nat?rlich die Laufbuchse. Stell dir vor, du l?uftst in Regen, Schnee und Sturm, bist durchgefroren und entkr?ftet und siehst hinter den Scheiben in gem?tlicher W?rme nette Leute beim Bier und Gl?hwein sitzen...

Die erste Runde war sehr interessant, denn es lagen an einem Teilst?ck der Strecke riesige, umgest?rzte B?ume auf dem Weg. W?hrend Hund Maratonne einfach dr?ber sprang, musste ich schon klettern. Gl?cklicherweise war keiner verletzt und kein Geb?ude besch?digt worden, wie mir ein Anwohner versicherte, und die Feurwehr war schon alarmiert. Bei der zweiten Runde wurde der Sturm noch st?rker, die Feuerwehr hatte die B?ume zers?gt und die Strecke freiger?umt. Ich versuchte mich mit Wollm?tze und Schal auf freiem Feld einigerma?en zu sch?tzen und kam mir trotzdem vor, wie eingefroren. Inzwischen war Gregor noch aufgetaucht und lief mit, daf?r hatte Klaus die Segel gestrichen und ward nicht mehr gesehen. M?glicherweise war es ihm bei 0 Grad und Windst?rke 8 mit Schneetreiben doch zu kalt geworden.

Bei der dritten Runde gab es wieder was neues: Die Feuerwehr hatte die Laufstrecke kurzfristig gesperrt, um noch andere von der Entwurzelung bedrohte B?ume zu sichern. So mussten wir rasch umdisponieren und die Strecke andersherum laufen, was ja kilometerm??ig auf das selbe herauskam.

In der vierten Runde war dann die Strecke wieder frei, und wir konnten ganz normal in der urspr?nglichen Richtung laufen. Jetzt wurde langsam alles besser: Maratonne und ich hatten unseren inneren Rhythmus gefunden, das Wetter wurde besser: der Sturm hatte nachgelassen, die Wolken sich zum Teil verzogen. Der ?Leuchtturm? ver?nderte wie gewohnt seine Position, das Windrad drehte mal so und mal so, das abgestellte Fahrrad l?chelte mich bei jeder Runde an, die Laufbuchse schien zu rufen: ?kiek doch mol in...?.

Vor Carstens Haust?r stand ein kleiner Tisch, wo man sich verpflegen konnte: ein Kanister mit Tee, ein Kanister mit Wasser, Sqeezy Bar und Squeezy Gel. Das Bar konnte man nicht bei?en, weil es zu kalt war, also blieb das Gel. Ein Squeezy Gel ist eine feine Sache. Allerdings quillt es einem wom?glich aus den Ohren, wenn man es nach jeder Runde genie?t. Aber so visualisierte ich ein riesiges Brot mit Leberpastete, die daheim noch im K?hlschrank wartete und freute mich, eine kleine Herausforderung zu bew?ltigen.

Auf den letzten sehr einsamen 4 Runden konnte ich besonders das Teilst?ck auf dem W?mmedeich genie?en. Ein gro?er, runder Vollmond tauchte von vorne die Strecke in ein silbriges Licht. Der Himmel schimmerte in T?nen von schwarz bis grau und aubergine, und die Spiegelungen in Flu? und Marsch erfreuten mich besonders. Mittlerweile war das Laufwetter fast ideal, und so brach die letzte Runde an: Einmal noch den wandernden Turm erleben, das Windrad, das abgestellte Fahrrad, die verlockende Laufbuchse. Unter 6 Stunden sollten doch immer zu schaffen sein, auch unter widrigsten Bedingungen. So erreichten Maratonne und ich das Ziel nach 5.56 h. Maratonne frisch wie immer, ich kaputt wie immer. Bei Carsten erfuhr ich dann, dass Gregor leider nach 30 km ausgestiegen war. Immerhin, Gregor, 30 km sind auch kein Pappenstiel bei diesen Bedingungen. Anja hatte mit 3.58 h gewonnen, Horst war mit seinen 70 Jahren immerhin unter 5 Stunden geblieben. Die unkaputtbare Sigrid sollte nach ca. 6.30 h im Ziel sein. Ich bekam gleich meine Urkunde, brachte Horst noch in seine Pension und erreichte nach diesem denkw?rdigen Arbeitstag mein zu Hause gegen 22.30 Uhr.

Am n?chsten Morgen war unsere ganze Gegend in ein wundersch?nes wei?es Kleid getaucht. Ich lie? es mir nicht nehmen, gleich Tochter und Hund zu schnappen, die Spikes unterzuschnallen und das bei uns seltene Ereignis bei einem gem?tlichen 11 km langen L?ufchen zu genie?en.

Jetzt ist aber erst mal etwas Regeneration angesagt, denn in 10 Tagen schon ruft die Marathonserie an den Hamburger Teichwiesen. Ich werde Euch sicher davon berichten.

Uli Schulte
Bremen, 18.12.2005
18.12.05 09:05


schöne laufwoche mit viel eis und schnee und einem marathon...

91 km - in dieser woche stets mit hund maratonne und leicht ansteigender form unterwegs gewesen: am montag 5,5 km in schwanewede, am dienstag 10 km mit dem tagesst?ttenlauftreff an der lesum, am mittwoch 5,5 km in schwanewede mit irene (rad) und das gleiche nochmal ohne frau am donnerstag vor dem sp?tdienst. am freitag habe ich es mal wieder mit einem marathon versucht (bericht siehe weiter unten), was 42,2 km ergaben. am samstag war auch die marathonmaus dabei, als ich 11 km um das verschneite schwanewede joggte, und am heutigen sonntag nachmittag nahm ich mir noch mal die gleiche runde vor, allerdings ohne tochter.

12.12.05 5,5 km streaktag 682
13.12.05 10 km streaktag 683
14.12.05 5,5 km streaktag 684
15.12.05 5,5 km streaktag 685
16.12.05 42,2 km streaktag 686
17.12.05 11 km streaktag 687
18.12.05 11,3 km streaktag 688
18.12.05 18:24


laufen bei bremer schmuddelwetter...

54 km - ich habe es relativ ruhig angehen lassen in dieser weihnachtswoche, auch im hinblick auf die n?chsten tage an den teichwiesen. gemeinsam mit der maratonne lief ich am montag die 5,5 km in schwanewede, am dienstag mit dem tagesst?ttenlauftreff auf der finnbahn am l?h 8 mal 1,25 = 10 km, am mittwoch wieder 5,5 km "vor der haust?r", am donnerstag die 10 km sowie am freitag die 14 km l?hnhorster runde, wobei mich am freitag auch irene auf dem rad begleitete, was sie auch am samstag tat, als ich am heiligen abend nur 4 km in schwanewede joggte, weil mir schwindelig war. am heutigen ersten weihnachtstag waren es dann wieder 5 km "ums dorf".

19.12.05 5,5 km streaktag 689
20.12.05 10 km streaktag 690
21.12.05 5,5 km streaktag 691
22.12.05 10 km streaktag 692
23.12.05 14 km streaktag 693
24.12.05 4 km streaktag 694
25.12.05 5 km streaktag 695
25.12.05 14:16





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