uli.schulte"die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue kraft, dass sie laufen und nicht müde werden..." (aus der bibel)
  Startseite
  Archiv
  glauben
  familie
  job
  kunst
  laufen
  autobiographie
  disclaimer
  Kontakt

Links
  
  meine kirche
  sozialwerk
  täglich laufen
  marathonsammeln
  lauftagebuch
  max
  fritz norbert
  harry
  gregor
  rainer
  holger
  christian
  markus


"streakrunning - jeder tag ist ein geschenk!"

http://myblog.de/uli316

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
winter, winter und kein ende...

50,3 km - winter, winter und kein ende...

wenn ich so recht überlege: im november vergangenen jahres fing der winter an, das war beim ellerdorfer doppelultra zu spüren. und seitdem hat er nicht mehr aufgehört: im 5. monat laufe ich jetzt bei eis und schnee und kälte. so auch in der vergangenen woche an jedem tag mit der maratonne: am montag 5,5 km in schwanewede, am dienstag mit dem tagesstättenlauftreff 9,3 km an der lesum, am mittwoch 5 km in schwanewede, am donnerstag 14 km nach löhnhorst und zurück, am freitag 5 km und am samstag 5,5 km in schwanewede und am heutigen sonntag 6 km auf der bürorunde in vegesack. ob jetzt bald der frühling kommt? ich freu' mich drauf!

zur zeit pendelt es sich bei mir auf ca. 50 wochenkm ein. fast 30 wochenkm weniger, als der schnitt im letzten jahr. erkältung überwinden und gewicht reduzieren, den frühling abwarten - vielleicht geht's dann wieder besser...

27.02.06 5,5 km streaktag 759
28.02.06 9,3 km streaktag 760
01.03.06 5 km streaktag 761
02.03.06 14 km streaktag 762
03.03.06 5 km streaktag 763
04.03.06 5,5 km streaktag 764
05.03.06 6 km streaktag 765
5.3.06 22:20


in einer herrlichen winterwoche...

100 km - in einer herrlichen winterwoche lief ich jeden tag mit meiner hündin maratonne: verhalten fing es am montag mit der 5 km dorfrunde in schwanewede nach feierabend an. am dienstag kein lauf an der lesum, denn wir gingen mit dem tagesstättenlauftreff beim chinesen essen. daher abends 5,5 km in schwanewede, das gleiche (ohne chinesen) am mittwoch abend. am donnerstag morgen schaute ich aus dem fenster: alles war weiß und es schneite munter vor sich hin. das mag ich. daher lief ich vor dem spätdienst voller euphorie die 14 km runde nach löhnhorst. sonst war kein mensch draußen zu sehen. es war traumhaft. zu hause angekommen meldete ich mich voller überschwang und spontan zum lilienthaler kreuzdeich marathon am freitag an. nach feierabend am freitag fuhr ich dorthin, um noch gerade rechtzeitig am start zu stehen: 7 runden á gut 6 km. die erste runde lief gregor mit, die runden 2 bis 4 gingen auch allein ganz gut, in der 5. runde setzte eisregen ein und die runden 6 und 7 gingen auch noch irgendwie. na ja, von der donnerstagseuphorie war jedenfalls nicht mehr viel zu spüren. am samstag lief ich dann mit gregor und jps 14,8 km an der lesum aus, und der krönenede abschluss war der heutige sonntagslauf an der weser im vegesacker stadtgarten auf der strecke des zeitsprungmarathons: 13 km in den späten, dunklen, stimmungsvollen abend hinein bei 6 ° minus. irgendwie eine tolle laufwoche...

06.03.06 5 km streaktag 766
07.03.06 5,5 km streaktag 767
08.03.06 5,5 km streaktag 768
09.03.06 14 km streaktag 769
10.03.06 42,2 km streaktag 770
11.03.06 14,8 km streaktag 771
12.03.06 13 km streaktag 772
12.3.06 22:37


heut' mal 'nen wochenlaufbericht...

eine weitere winter-schnee-und-eis-laufwoche liegt hinter uns, hinter maratonne und mir. maratonne ist meine schäfermischlingshündin und läuft und streakt wie ich leidenschaftlich. in der vergangenen woche hat sie mal wieder einen 100 tage streak erreicht...

am montag liefen wir nach meiner arbeit eine 5 km runde in schwanewede. 5 km ist zur zeit sowas wie 'ne basisstrecke, ähnlich wie die 10 km im vergangenen jahr... ob es mal wieder mehr wird?

am dienstag liefen wir nicht, wie sonst so oft, die 10 km sperrwerkrunde an der lesum, da wir unsere diesjährige einkaufsbummelfahrt nach bremen - city machten. anschließend gingen wir dann als lauftreffler beim chinesen essen, und jemand meinte: "eigentlich sollten wir das immer machen. ist doch viel schöner, als laufen...". so wurden es läuferisch am abend nur 5,5 km in schwanewede zum abspecken.

am mittwoch noch mal das gleiche, aber ohne chinese. so 'ne schlappe woche. jetzt muss aber langsam mal was kommen...

die gelegenheit bot sich am donnerstag. da habe ich immer spätdienst. als ich morgens aus dem fenster schaute, war alles weiß, und es schneite munter vor sich hin. so was mag' ich, und maratonne mag es noch viel mehr! also: nichts wie in die laufschuhe und raus in die jungfräuliche schneenatur. außer uns ist kein schwein draußen , und so haben wir die wunderschöne bremer schweiz bei unserem 14 km lauf ganz für uns. maratonne liebt es, die nase in den schnee zu stecken und dann vorwärts zu stürmen. ich bin voller euphorie: zu hause angekommen schaue ich schnell unter www.lilienthal-marathon.de nach und melde mich mal eben für den marathon am freitag an, der um 15.30 h auf dem kreuzdeich beginnt. nun noch schnell gregor informieren und fragen, ob der nicht mit läuft, und dann nichts wie ab zur arbeit!

der frühdienst am freitag rauscht vorbei, und schon stehen maratonne und ich in lilienthal am start. auch gregor ist gekommen, läuft aber nur eine der sieben 6 km runden mit, da er danach noch vertretungsweise zum walkingkurs muss. auch rosi aus kiel ist mit ihrer hündin sina am start. sina läuft ihren 200. marathon. die ersten runden laufen ganz gut, doch als dann in der 5. runde eisregen einsetzt, ist die donnerstagseuphorie gänzlich verflogen. die letzten beiden runden schaffen wir aber auch noch, und für maratonne ist es der 36. streich, für mich der 96. nun ist es nicht mehr weit bis zur marke 100 und somit zur angestrebten vollmitgliedschaft im 100 marathon club. gregor ist ein witzbold. er fragt mich bei der runde, die wir zusammen laufen, ob ich nicht am morgigen samstag einen etwas längeren trainingslauf an der lesum machen will, so ca. 25 km. ha, ha.

na, wir treffen uns dann wirklich am samstag gegen 12.00 h an der burger brücke. jps, vom sohn auf dem fahrrad begleitet, gesellt sich noch dazu, und so wird es zumindest eine ca. 15 km lange runde bei eisigem wetter auf dem deich.

nun bleibt nur noch der sonntag. zur 100 km wochenmarke fehlen mir noch 13 km. vormittags habe ich predigtdienst in gröpelingen, da bleibt zum laufen nur der nachmittag bzw. der frühe abend. also fahre ich mit maratonne ins büro und laufe von dort zur weser runter, in den schönen stadtgarten. 6 mal die pendelstrecke des zeitsprungmarathons sowie hin- und rückweg zum büro ergeben genau 13 km. als ich losjogge, ist es noch hell, und viele nordbremer flanieren auf der promenade. hier treffen wir natürlich etliche bekannte, eine arbeitskollegin, eine frühere praktikantin, das eine oder andere kleine schwätzchen wird gehalten. gegen 19.00 h geht die sonne vollends unter in einem glutroten ball am anderen weserufer, und ein voller mond ist über der promenade aufgestiegen. die fußgänger haben sich nun verzogen. es ist jetzt minus 6 °, und außer mir ist da fast nur noch diese junge joggerin, die auch ihre runden dreht. sie mag wohl 17 jahre als sein, und wir kommen ins gespräch. sie erzählt mir, dass sie bald abitur macht und einen schwerpunkt im sport hat. daher trainiert sie fleißig, um die geforderte 5 km zeit zu erreichen. sie war auch schon beim bremen marathon als helferin dabei. ich erzähle nun auch etwas von meinen abenteuern. so vergeht der letzte km schnell. wir verabschieden uns, und um 19.30 h bin ich wieder am büro angelangt. nun noch schnell was vom griechen geholt und ab nach hause. die großen töchter wollten gerne noch was leckeres futtern mit uns und 'ne dvd gucken. das tun wir dann auch, und so endet eine schöne und interessante lebens- und laufwoche...

bremen, 13.3.2006
uli schulte
13.3.06 07:39


...und hunderte in der fankurve!

behutsam, langsam und sparsam an kilometern fängt die laufwoche an: mit jeweils 5,5 km am montag, dienstag und mittwoch. am donnerstag treffe ich mich mit gregor, um 10 km an der lesum zu joggen.

und nun steht ja am wochenende der frühlingsmarathon in lilienthal an. 180 teilnehmer haben sich gemeldet für die strecken 21,1 km, 42,2 km und 60 km. ach ja, und nicht zu vergessen der "knaxel - lauf" für die kinder mit 1 bzw. 2 km. aber da ich ja letzte woche schon marathon gelaufen bin, will ich diesmal nur als helfer dabei sein. man soll ja nichts überteiben. oder sollte ich, könnte ich vielleicht doch...

ich schicke carsten mattejiet eine mail etwa mit dem inhalt: "carsten, du weißt ja, ich bin als helfer dabei. dazu melde ich mich jetzt noch einmal verbindlich an. aber wenn du mich nicht brauchst, na dann lauf ich auch gerne mit...". carsten schreibt salomonisch zurück: "na, dann hilfst du am freitag nachmittag beim zeltaufbau, da brauch ich noch hilfe, und dann kannst du am samstag auch mitlaufen." au, fein! gute idee, carsten.

also treffe ich mich mit gregor am freitag nach dem dienst um 14.30 h am straßenbahndepot kurz vor lilienthal. dort legen wir gemeinsam mit maratonne, meiner hündin, die mich auch in dieser woche immer begleitet, unsere streak, den täglichen lauf, hin - heute nur 5 km auf dem kreuzdeich.

und dann stehen wir vor carstens haustür. einige helfer sind schon da, unter anderen auch helmut rosieka, mein "ärgster verfolger" im 100 marathon club. so ganz nebenbei rechnen wir uns unsere sammlerstatistik vor und schließen einen "friedensvertrag": am karfreitag wollen wir gemeinsam unseren 100. marathon bzw. ultralauf bestehen. nun aber an die arbeit: aus jeweils 50 bis 100 verschiedenen stangen 3 zelte aufbauen: eins für zeitnahme, eins für verpflegung, eins zum umziehen. wo ist denn nur die gebrauchsanweisung? und dann gehwegplatten schleppen, um die zelte zu beschweren, damit sie nicht wegfliegen können. beim diesjährigen "ewigen winter" weiß man ja nie, was passiert. oh weh, das gibt muskelkater, und in den knien und dem rücken knirscht es so sonderbar... aber schließlich, mit viel humor und gelästere stehen die zelte. die faule maratonne hat nur dagelegen und zugeschaut.

na, das war heute ein tag: im büro nur stress und telefonkonferenzen mit geschätsführung und bereichsleitung, dann die plackerei in lilienthal und schließlich bis 21.00 uhr noch ein langes gespräch mit einem jungen mann, der mit meiner tochter ausgeht . na ja, das gespräch verlief eigentlich ganz positiv.

am samstag starten dann um 8.00 h die 60 km läufer in lilienthal. toll, dass ich mir das nicht anzutun brauch - ich mach ja nur den marathon. pünktlich um 10.00 wird gestartet - der maratonne musste ich wie immer das maul zuhalten, damit man die ansprache des orgachefs verstehen konnte. maratonne ist vor dem start immer ganz aufgeregt, so auch heute, obwohl es auch schon ihr 37. marathon ist. nach ein paar minuten wird sie immer ganz ruhig, und dann trotten wir stundenlag einträchtig nebeneinander her. die leute sagen dann immer: "ach, der arme hund!", worauf ich stets entgegne: "bedauern sie mal lieber mich armen menschen!" das ist schon ein ritual.

bei null grad und kaum wind sind es heute ideale laufbedingungen. in der truper blänke muss 4 mal eine 10 km runde zurückgelegt werden. bei den ersten beiden runden wird ein pendelstück zugefügt, um auf die marathondistanz zu kommen. der wendeppunkt ist heute gregor nieting. um ihn muss man rumlaufen. wer sich da noch verläuft, hat es wirklich schwer mit sich selbst. ich tippe gregor an die mütze - monk lässt grüßen. die ersten beiden runden lauf ich mit silvia henne. so mag ich zahnärztinnen am liebsten: sich einfach nur unterhalten und gut verstehen. silvia steigt dann aus, denn sie hat nur für halbmarathon gemeldet.

ach ja, wer stellt sich denn da im ziel schon der journalistenmeute? es ist unser lokalmathador frank themsen, der in gewohnten 2 std. 45 min. gefinischt hat. was solls, ich hab ja auch nur noch 2 runden. nachdem ich in den ersten beiden runden ein lockeres, beschwingtes und gleichmäßiges tempo gelaufen bin, kann ich auch in der dritten runde genauso entspannt weiterjoggen. jetzt laufe ich ein stück neben einem älteren läufer. 77 jahre ist er jung und erzählt mir, dass er wohl schon so an die 200 marathons gelaufen ist. er meint, dass er jetzt halt doch schon mal langsamer wird und sagt in etwa: "lauf man schon vor, junge..". was ich auch tue, denn ich spüre gerade einen "zweiten wind".

und schon geht es in die vierte und letzte runde: wieder die 4 km am deich entlang auf dem unheimlich hart zu belaufenden spaltklinker, der noch von zwangsarbeitern verlegt worden sein soll. dann, kurz vor der schleuse, beginnt endlich die teerstraße: wie wunderbar sanft ist doch asphalt zu belaufen. und dann, an der schleuse, ist wieder der verpflegungsstand, an dem auch gregor steht. ich bekomme tee und squeezy, während maratonne salzstangen futtert und zur flüssigkeitsaufnahme schnee verspeist. maratonne hat's heute eh wieder gut: von den versorgern bekommt sie in jeder runde noch ein brötchen als bonus. nach der schleuse geht's bald rechts ab und nach 200 m wieder rechts auf eine 5 km lange gerade, die zum start - ziel - bereich führt. diese kurve ist heute eindeutig meine fankurve: in diesem einmaligen naturschutzgebiet haben sich zur linken etwa 100 singschwäne gelagert und zur rechten viele hundert graugänse. es ist ein unwahrscheinliches gejubele und geschnattere! ein vogelkundler, der auch seit stunden hier herumspaziert, gibt mir einige aufklärungen über die verschiedenen arten von wildgänsen, die hier zu sehen sind. so viel zeit nehme ich mir gerne.

ich bin jetzt so high und begeistert, dieses wunderbare naturschauspiel hat mich so mit freude erfüllt, dass ich auf den letzten kilometern noch einmal zulegen kann und mit erhobenen armen und tänzelndem schritt ins ziel einlaufe. 25 minuten schneller, als beim letzten marathon vor 1 woche... hier werden maratonne und ich von einigen freunden begrüßt: frank berka, helmut rosieka, winfried boettcher, konrad schwarz, dieter merker und andere. nun will ich noch einen freudentanz aufführen, aber "übermut tut selten gut", und ich bekomme sofort einen oberschenkelkrampf...

jetzt fahren wir schnell nach hause, denn alle kinder sind zu besuch da und haben noch freunde mitgebracht. wir hatten ja gestern abgesprochen, dass wir noch "wer wird millionär" spielen - mit pc und beamer - wie in echt. hast du schon mal nach einem marathon an einem quiz teilgenommen? "welcher begriff passt nicht rein: großmutter, stiefmutter, schwiegermutter oder gebärmutter?" ganz schön schwierig, sag ich euch!

aber auch das geht vorbei, und am heutigen sonntag konnte ich mir nach einem 1 stündigen nachmittagsläufchen 80 wochenkilometer und den 779. streaktag (tägliches laufen) in meinem tagebuch eintragen.

so, und jetzt lasse ich es die nächsten tage erstmal etwas ruhiger angehen. ach ja, am freitag fahre ich mit tochter daniela nach rotenburg an der fulda. da wollen wir am samstag am traditionellen 6 stunden lauf im schlosspark teilnehmen. dieser lauf ist sehr empfehlenswert, und ein marathon sollte da schon locker drin sein. vielleicht schaust du ja auch mal vorbei?

uli schulte
bremen, 19.3.2006
19.3.06 19:11


kurzfassung...

80 km - täglich mit hund gelaufen:

13.03.06 5,5 km in schwanewede streaktag 773
14.03.06 5,5 km in schwanewede streaktag 774
15.03.06 5,5 km in schwanewede streaktag 775
16.03.06 10 km an der lesum streaktag 776
17.03.06 5 km kreuzdeich lilienthal streaktag 777
18.03.06 42,2 km lilienthaler frühlingsmarathon streaktag 778
19.03.06 6,3 km in schwanewede streaktag 779
19.3.06 19:22


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung