uli.schulte"die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue kraft, dass sie laufen und nicht müde werden..." (aus der bibel)
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Rothenburg a.d.Fulda - 7. Sechs-Stunden-Lauf Waldhessen am 24.03.2007 - Bericht von Daniela Schulte

Familientreffen in Rotenburg - oder ein 6h- Lauf, der fast nur Nebensache ist

23. 03. 07 - Schon Wochen vorher freute ich mich auf das „Familientreffen" beim 6h- Lauf. Und dann war es soweit; am Freitag nach der Arbeit fuhren Mama (Irene), Papa (Uli) und ich (Daniela )los, in Richtung Rotenburg Fulda. Als wir dort nach fast vier Stunden Autofahrt endlich ankamen, war die Jugendherberge (direkt an der Strecke) wie leergefegt. Lediglich der Rennleiter Harald und seine Frau waren da, was uns dazu veranlasste, uns erst einmal für den Lauf zu melden. Danach checkten wir ein, bezogen unser Zimmer und machten uns schließlich auf die Suche nach den Steppenhühnern und den Cosibulligs. Wir fanden Siggi, Conny, Stephan, Oskar, Jorret und Hund Birke in einem kleinen, netten Lokal, vor einem Berg von Essen. Die sechs mussten mit ihren Tellern extra wegen uns den Tisch wechseln, weil der bisherige zu klein war.

Auch wir bestellten uns dann Essen und Trinken und es wurde ein lustiger Abend; mit einer lachenden Truppe und einem Schnaps, der nach Wick MediNight, Duschbad und Aftershave schmeckte.

Nach einer Weile wurde es Oskar, Jorret und mir aber doch zu langweilig und wir gingen wieder in die Jugendherberge. Kickern! Bald stießen die Erwachsenen wieder zu uns und dann hieß es nochmal kickern. Siggi und ich gegen Oskar und Jorret, Siggi und Jorret gegen Oskar und mich, Stephan und ich gegen Jorret und Oskar usw.

Später verkrochen sich die Erwachsenen im Wohnmobil von Siggi und Conny. Wir drei blieben alleine zurück, kickerten noch ein Bisschen, chillten uns in die Sitzecke der Jugenherberge und gingen dann gegen Mitternacht ins Bett.

24. 03. 07 - An nächsten Tag wachte ich auf, machte mich fertig, ging frühstücken, zog meine Laufsachen an und begab mich auf die Strecke (die Anderen natürlich auch ). Nachdem Jorret und ich uns letztes Jahr als „potenzionelle Überrundungszähler" alle Ehre gegeben hatten (wir wurden insgesamt sagenhafte 675 Mal überrundet :D ), lief das Rennen diesmal doch etwas anders. Schon in der ersten Runde hatte ich beim Laufen ziemliche Kopfschmerzen, sodass ich mich nach ca. 4km von Jorret trennte und mich meinem gemütlich wandernden Dad anschloss. Ab und zu gesellte sich der ein oder andere Läufer zu uns, um ein paar Worte zu wechseln und irgendwann kam es, wie es kommen musste: Papa machte eine längere Pause. Ein paar Runden drehte ich noch mit einer sehr netten Läuferin, doch auch sie verließ mich (oder ich sie?) und so war ich wieder „allein" unterwegs (abgesehen von den anderen 67 Läufern :P).

Jetzt begann mich das Ganze etwas zu langweilen... wäre da nicht... nein, halt, eins nach dem anderen. Zunächst muss ich noch sagen, dass ich aus „Verzweiflung" versuchte, die Bäume an der Strecke zu zählen, was aber alleine gar nicht so einfach war. Und dann, endlich, traf ich Jorret wieder, der mich zuvor ein paar Mal überrundet hatte. Von nun an wanderten wir zusammen, zählten Bäume (wusstet ihr, dass 408 Bäume unmittelbar an der Strecke stehen?) und gaben wieder das gewohnte Bild ab.

Lange Rede, kurzer Sinn: Jorret schaffte seinen Marathon (nochmal herzlichen Glückwunsch) und ich blieb wie üblich „kurz" davor hängen. Aber macht nichts! Der Lauf ist doch eh nur „just for fun"

Nach dem Lauf gings dann wieder in die Jugendherberge; Klamotten aus, duschen, frische Klamotten an, noch schnell ne Runde kickern, essen, Siegerehrung- das übliche Programm. Ich wurde (mit 35km) Altersklassensiegerin in der W20 (war ja auch die einzige :P) und erfreue mich jetzt noch an den Schokoosterhasen *schmatz*

Als die Siegerehrung vorbei war, fuhren die meisten ab- auch Siggi und Conny. Stephan und Birke, Mama, Papa, Oskar, Jorret und ich gingen noch im nahegelegenen Irish Pub was trinken, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

25. 03. 07 - Tja und hier endet meine Geschichte auch schon fast. Eigentlich gibt es nichts Nennenswertes mehr, außer, dass das Frühstück klasse war, Stephan, Birke und ich noch in den Park gingen, um Fotos zu machen, Birke mit einem lauten *platsch* in die Fulda fiel und wir uns am Ende schweren Herzens alle wieder voneinander verabschiedeten. Wir fuhren noch eine Weile hinter den Steppenhühnern her, bis sich unsere Wege endgültig trennten; das eine Auto fuhr nach rechts, das andere nach links. Aber was solls: Bald werden wir uns alle wiedersehen; beim nächsten Familientreffen in BaLi und allerspätestens beim nächsten Waldhessen 6h- Lauf im schönen Schlosspark an der Fulda.

© Daniela Schulte, 24. März 2007

Link zum Originalartikel mit vielen schönen Fotos (auch vom Step!):
http://www.steppenhahn.de/ultramarathon/umbericht0162.html
8.4.07 07:33
 



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