uli.schulte"die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue kraft, dass sie laufen und nicht müde werden..." (aus der bibel)
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am 7.7.07 das 103. mal marathon und mehr...

geht es noch oder nicht? oder schon wieder? im märz blieb ich beim 6 stundenlauf in rotenburg noch bei knapp 30 km hängen. da ging dann nichts mehr, 3 monate nach meiner op.

ein 24 stundenlauf ist ja irgendwie die einfachste diziplin. da gingen mit viel mühe dann die 85 km. die 100, die ich mir sonst gern als minimum setze, waren noch nicht drin.

der marathon ist da schon schwerer, denn da gibt es für die 42 km in der regel ein zeitlimit, das oft bei 5.30 stunden plus toleranz liegt. das würde ich zur zeit noch nicht schaffen, da brauchte ich mich gar nicht erst anzumelden.

aber beim 77. lilienthalmarathon am 7.7.07 um 7 uhr 7 minuten und 7 sekunden startzeit bei 7 euro und 7 cent startgeld war das zeitlimit dann halt mit 7 stunden und 7 minuten vorgegeben, laut ausschreibung ohne toleranz.

hatte ich in bali vor 3 wochen für den ersten marathon noch ca. 7 stunden 30 minuten gebraucht, war der lauf gestern schon eine weitere herausforderung für mich.

die laufstrecke ist im schönen naturschutzgebiet an der wümme und hat ein eingangspendelstück von 2 km und danach 5 runden von gut 8 km.

wenn ich nun für die 8 km runde nicht über 1 stunde und 20 minuten brauchen würde, käme ich so nach ca. gut 7 stunden ins ziel.

also habe ich es gewagt. man mag denken, das sei kein marathonlauf mehr. ich habe für mich gelernt, dass diese zeiten immer sehr relativ sind. wenn ein älterer mensch oder ein mensch mit beeinträchtigung für die distanz 6 stunden benötigt, kann das schon eine ganz schön große anstrengung und leistung sein. ich neige heute fast zu der ansicht, dass beim marathon jeder finisher eine art sieger ist. allerdings bin ich auch für ein zeitlimit, besonders im hinblick auf die betreuer und organisatoren. aber das nur nebenbei.

eine kleine schar waren wir dann am samstag an der wümme, am sogenannten höftdeich, aber eine illustre. susanne mit einem bekannten, die im auto mit lübecker kennzeichen anreisten. susanne ist für den deutschlandlauf 2007 als teilnehmerin gemeldet. dann ein kollege vom 100 marathon club, weiterhin ein mitsportler, den ich von einigen läufen aus stüde bei braunschweig kenne, ferner peter aus schwanewede und mein alter freund winnie. den hatte ich letzte woche gefragt, ob er nicht mitlaufen will, und er hat spontan zugesagt. und natürlich mr. eisenfuss, der organisator der lilienthaler läufe.

um es kurz zu machen: nach dem auftaktstück waren meine rundenzeiten 1.10.45, 1.13.59, 1.19.01, 1.25.09, 1.31.16. ich hatte es also richtig gemacht, mir ein kleines polster am anfang erlaufen. so hatte ich ein kleines ziel erreicht und zumindest eine "6" vorne stehen: 6.55.44.

ich kann euch sagen, es war schon ein schwerer kampf. da habe ich leichtere marathons um die 4 stunden bestritten. hinzu kamen nach 2 1/2 runden mit sehr guten witterungsbedingungen dann mehrere sehr starke regengüsse mit recht strümischem wind. das kann bei uns hier oben schon mürbe machen.

aber gott sei dank hat alles geklappt. heute morgen taten mir zwar noch buchstäblich alle gräten weh, aber jetzt, am abend nach dem spätdienst, geht es schon wieder...

ich werde jetzt beobachten, ob die zeiten langsam wieder besser werden und die beschwerden beim laufen langsam abnehmen. ich würde mich darüber freuen, wenn es läuferisch noch mal besser klappen würde. andrerseits bin ich aber auch zufrieden und dankbar für das, was schon wieder geht. die op ist eben erst ein halbes jahr her. aber glaubt mir, wenn man wie ich viele jahre strecken ohne ende gelaufen ist und immer das gefühl hatte, die grenze noch nicht erreicht zu haben, dann ist die erfahrung, plötzlich nicht mehr so zu können, nicht einfach zu akteptieren. jedenfalls ist es bei mir so.

so, nun habe ich lang genug geschnackt über einen nicht sehr bewundernswerten lauf.

liebe grüße,

uli
8.7.07 20:38
 



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